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PERISADE – Verpennt im Orient! – Musical 2019

Verpennt im Orient: Über 200 Akteure gestalten große Musical-Aufführung an der Schule am Pulvermaar

Stell dir vor, du bist auf deiner Arbeitsstelle oder in der Schule, die Leute um dich herum sind schlecht gelaunt und ganz plötzlich bist du im Orient und sollst dort Prinz werden.

Genau dies passiert Schmitz, einer der Hauptfiguren in der Geschichte „Perisade-Verpennt im Orient“, die an dem Musical „Perisade“ von Kurt Gäble orientiert ist: Gerade noch saß Schmitz an seinem Schreibtisch und wurde von seinem Chef Trampel und dessen Assistentin Zick so richtig runter geputzt. Beim nächsten Augenaufschlag ist aus der tristen Umgebung des Büros die orientalische Stadt Samarkand geworden und der Büroangestellte Schmitz soll zum Prinzen Farid gekrönt werden.

Zuerst fühlt er sich in der neuen Umgebung nicht wohl, das Gewand des Prinzen versöhnt ihn aber schnell mit seiner neuen Rolle und schon bald möchte er Hochzeit feiern mit der schönen Prinzessin Perisade.

Diese sehr emanzipierte Tochter des Kalifen möchte sich aber nicht einfach ungefragt verheiraten lassen. Sie hatte schon immer ihren eigenen Willen und den Wunsch, selbstbestimmt zu leben. Verkleidet möchte sie den neuen Prinzen Farid in Augenschein nehmen. Bei diesem Versuch wird sie allerdings von einer Räuberbande entführt, die ihren Vater und den Prinzen dann mit einer Lösegeldforderung erpressen.

Das wahre Gesicht des Prinzen Farid erkennt Perisade, als er sie mutig aus dem Turm befreit, in dem die Räuber sie gefangen halten.

Wie in jedem schönen Märchen finden die Liebenden zusammen und werden Hochzeit feiern.

Die mitreißende Geschichte des Angestellten Schmitz, der den Fesseln seines Alltags entkommt und der schönen Prinzessin Perisade, die sich ebenfalls den gesellschaftlichen Normen und den Erwartungen, die an sie gestellt werden, widersetzt, wurde an drei aufeinanderfolgenden Tagen in der Mehrzweckhalle der Schule am Pulvermaar Gillenfeld zur Aufführung gebracht.

Unter der Gesamtleitung von Ralf Mayer intonierte und inszenierte ein Ensemble aus zahlreichen Solisten, Schauspielern, Musikern, Tänzern und Chorsängern ein grandioses Musical. Dabei setzte sich der Großchor aus dem 180-köpfigen Schülerchor der Schule am Pulvermaar, aus dem Erwachsenenchor Gillenfeld, aus dem Kinderchor Gillenfeld und aus dem Kinder- und Jugendchor Hasborn zusammen. Es tanzten die Tanzgruppen der Grundschule und der Realschule plus und die Tanzgruppe ChaKaLeSa. Der Musikverein Gillenfeld 1885 e.V. bildete das Musicalorchester, das sich in monatelanger Arbeit den abwechslungsreichen Mix aus orientalischen Klängen, Swing und Rock-Musik aneignete.

Orchestermusik und Chorgesänge, Tanzgruppen und nicht zuletzt die Darstellerinnen und Darsteller nahmen gleich dreimal die Zuschauerinnen und Zuschauer in der bis auf den letzten Platz besetzten Mehrzweckhalle mit auf die Reise aus dem tristen Büro in die schillernde und farbenfrohe Stadt Samarkand.

Junge und ältere Menschen engagierten sich gleichermaßen und gemeinsam bei diesem Großprojekt. In gleich mehreren Fällen kam es sogar vor, dass drei Generationen in den unterschiedlichen Ensembles mitwirkten.

Eine solche Aufführung bedarf einer umfangreichen Vorbereitung und so beschäftigten sich der Musikverein Gillenfeld und die Klassenstufen 1 bis 7 der Schule am Pulvermaar bereits mit den Vorbereitungen auf die Aufführung, als der heiße Sommer 2018 noch in seinen letzten Zügen lag.

Das klangliche Gewand des Morgenlandes mit seinen für unsere Ohren erst einmal ungewohnten Tonfolgen musste erarbeitet werden. Der riesige Chor probte zuerst einmal in unterschiedlichen kleinen Gruppen. Die Solisten übten ihre Texte und Lieder, die Tanzgruppen probten in Arbeitsgemeinschaften, Helfer kümmerten sich um Technik, Bühne, Kostüme und Requisiten. Erst in den Wochen vor der Aufführung setzte Dirigent Ralf Mayer, Musiklehrer an der Schule am Pulvermaar und musikalischer Leiter des Musikvereins Gillenfeld, die einzelnen Puzzlestücke nach und nach zu einem großen Ganzen zusammen. Die monatelange Vorbereitung und Planung ging auf: Alle Beteiligten hatten ihren Part verinnerlicht und ergänzten einander zu einem Gesamtkunstwerk.

Der Musikverein am Platz im Orchestergraben, die Sängerinnen und Sänger des Chores auf den Podesten rechts und links der Bühne und die Darsteller, Tänzer und Solisten auf der erhöhten Bühne: Allein dieser Anblick ließ schon nach dem Einzug und Aufstellung der Personalia Großes vermuten.

Honoriert wurde die Leistung alleine schon durch die Anwesenheit von mehreren hundert Zuschauern am Wochenende der Aufführung. Gekrönt wurde diese Anerkennung durch den frenetischen Applaus, der nach jeder Vorstellung die Begeisterung und den Dank des Publikums zum Ausdruck brachte.

Die gelungenen Aufführungen durften dann auch mit allen Beteiligten gefeiert werden: „Lasst uns singen, tanzen, schmausen!“ – so heißt es schließlich nicht nur im Schlusslied des Musicals. Und auch wenn am Montag nach der letzten Vorstellung die Requisiten bereits wieder verstaut sind und die Bühne abgebaut ist, so bleibt der Überraschungsbesuch in der orientalischen Stadt Samarkand doch allen Beteiligten und Zuschauern nachhaltig in Erinnerung.

Klasse 4b: Klassenfahrt nach Trier

Am 13.3.2019 fuhr die Klasse 4b mit Frau Schmitz und Frau Schulz-Friederichs in die Römerjugendherberge nach Trier. Nach dem Mittagessen durften wir dann endlich unsere Zimmer beziehen. Darauf hatten die Kinder den ganzen Vormittag hingefiebert. Um 14.30 Uhr starteten wir dann in Richtung  Porta Nigra. Von dort aus erkundeten wir mit einem Gästebegleiter die Stadt. Er zeigte uns u.a. die Porta Nigra, das Dreikönigshaus, den Marktplatz, den Dom, die Basilika und die Kaiserthermen. Leider war das Wetter nicht so schön: Es regnete viel. Am Abend gestalteten wir in der Jugendherberge römische Mosaikfliesen.

Porta Nigra
Porta Nigra
Begegnung mit der Vergangenheit
Mosaikfliesen, römische Art

Leider hatte Triers Schutzpatron, der heilige Petrus, auch am 14.3. kein Erbarmen mit uns, denn es regnete schon wieder (oder immer noch?). Trotzdem brachen wir nach einem leckeren Frühstück wieder zur Porta Nigra auf. Dort wurden wir von einem römischen Zenturio empfangen, mit dem wir auf spannende und sehr unterhaltsame Art und Weise die Geheimnisse der Porta Nigra erforschten. Leider hielt unser Zenturio nichts von neumodischen Kameras und so durften wir ihn nicht fotografieren. Zum Mittagessen flüchteten wir in die Jugendherberge. Am Nachmittag fuhren wir dann mit einem Schiff über die Mosel und betrachteten Trier vom Wasser aus. Erst gegen fünf Uhr hörte es auf zu regnen und die Kinder konnten sich bei Fußball und Fangspielen draußen etwas austoben. Unser Lagerfeuer und das Stockbrot fielen aber wieder buchstäblich ins Wasser. 

Fahrt auf der Mosel
Bewegungsspiele vor der Jugendherberge

Am 15.3. mussten wir dann auch schon wieder unsere Koffer packen. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück verbrachten wir den Vormittag auf dem Außengelände der Jugendherberge und spielten Fußball oder auf dem Spielplatz. Um 11.30 Uhr holte uns der Bus ab und brachte uns zurück nach Gillenfeld. Es waren drei aufregende und schöne Tage. 

März 2019

Regionalentscheid Judo

Am 19.2.2019 schickte unsere Schule ein Judoteam zum Regionalentscheid Judo („Jugend trainiert für Olympia“).

Sechs Jungen der 4. bis 6.Klassen machten sich auf den Weg nach Ürsfeld. Dort mussten die Jungen der Wettkampfklasse IV erst einmal auf die Waage.

Anschließend siegten unsere Kämpfer im ersten Duell 4:1 gegen die GS Ediger-Eller. In der Gewichtsklasse bis 36 kg konnten wir leider keinen Judoka stellen, sodass diese Gewichtsklasse auch in den folgenden Wettkämpfen kampflos abgegeben werden musste.

Die Grundschulen aus Ürsfeld und Hambuch-Gamlen wurden ebenfalls klar besiegt.

So musste das Duell mit der Grund- und Realschule plus Kelberg über den Tagessieg entscheiden.

Auch hier gewann Johan Schulz den ersten Kampf. Die anderen Kämpfe gingen knapp, zwei Mal in der Verlängerung, an die Konkurrenten aus Kelberg, sodass sich diese mit 3:1 durchsetzen konnten.

Am Ende des Tages blieb so also ein guter zweiter Platz, der zur Teilnahme am Landesentscheid berechtigt. Dieser könnte im April stattfinden.

Betreut wurden die jungen Sportler von Herrn Ruff, Frau Daniel und Aydin Kempirbaev (JudoclubVulkaneifel).

Für die Schule am Pulvermaar standen auf der Matte:

Johan Schulz, Moritz Ternes, Theo Daniel, Lukas Schmitz, Nico Schörken und Matey Yanchev (alle vom JudoclubVulkaneifel)

Wer Interesse an dieser Sportart hat, sollte sich an einen der Judoka oder direkt an den Judoclub Vulkaneifel  wenden, schließlich wird auch in Gillenfeld trainiert…

Februar 2019

Begegnungstage in Klasse 5

Beim Eintritt in die Orientierungsstufe begegnen sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Grundschulen in neuer Konstellation. Viele Gesichter, Namen, Persönlichkeiten in der neuen Klasse sind neu, während Menschen, die in der Grundschule in der eigenen Klasse waren, nun in die Parallelklasse gehen.

Um die Klassenstufe in dieser Situation zu stärken, werden in jedem Jahr gemeinsame Aktionen geplant und durchgeführt, die das Gemeinschaftsgefühl stärken und eine erfolgreiche Teamarbeit fördern.

Im Schuljahr 2018/2019 gab es bereits in der ersten Woche einen gemeinsamen Wandertag mit Picknick und Erlebnispädagogischen Elementen.

Zu Beginn der vierten Schulwoche brachen beide Klassen zu Begegnungstagen in der Immerather Hütte auf. Begleitet durch ihre Klassenlehrer und die Schulsozialarbeiterin wanderten die fünften Klassen zur Hütte und richteten sich dort ein.

Schnell waren die Zimmer bezogen, die Schlafplätze vergeben und es wurde gemeinsam gepicknickt. Nach einem sonnigen Nachmittag, der mit Gruppenspielen und einem Ausflug an das Labyrinth des Sinnepfades gestaltet war, gab es ein gemeinsames Abendessen mit unter freiem Himmel am Lagerfeuer.

Gemeinsam wurde erzählt, musiziert und gespielt, bis nach dem Zähneputzen alle in ihre Schlafsäcke krabbelten.

Nach dem Frühstück wurde gemeinsam aufgeräumt und geputzt. Auf der Wanderung zurück zur Schule tauschten wir uns über die Erlebnisse des Vortages und der Nacht aus.

So gab es direkt zu Beginn der gemeinsamen Zeit einen reichen Fundus an gemeinsamen Erlebnissen, zu denen man sich immer wieder austauschen kann.